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Der VAK-Prozess

Der VAK-Prozess – einfach erklärt

Der VAK-Prozess ist eine mentale Technik, bei der Du Deine Sinneskanäle – Visuell, Auditiv, Kinästhetisch – gezielt nutzt, um Dein persönliches Ideal (Zielbild) im Nervensystem zu verankern und Dich im Alltag darauf auszurichten. Er wird oft beschrieben als Weg, Deine Gedanken zu fokussieren, zu manifestieren und Dein persönliches Ideal zu erschaffen.

Meditation auf dem Bett
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Warum der VAK-Prozess wirkt

Wiederholte, sinnesreiche Vorstellung Deines Ziels stärkt die entsprechenden neuronalen Verknüpfungen („Neurons that fire together, wire together.“) – dadurch wird Deine Wahrnehmung sensibler für Chancen, die zu Deinem Ziel passen (Stichwort retikuläres System / Aufmerksamkeitsfilter).

 

Wiederholung erzeugt Informations-Loops, verstärkt Verbindungen und lässt das Wahrnehmungssystem aktiv nach Lösungsmöglichkeiten filtern.

Stell Dir eine trockene, flache Fläche vor. Es beginnt zu regnen. Das Wasser macht, was Wasser eben macht: Es sucht sich den leichtesten Weg. Erst sammelt es sich in kleinen Mulden, dann verbindet sich alles zu einem schmalen Rinnsal. Hat es einmal eine Spur gefunden, folgt mehr Wasser – die Spur wird tiefer, der Widerstand kleiner. Aus dem Rinnsal wird ein Bach, dann ein Fluss und am Ende ein reißender Strom: große Wassermengen, die mühelos immer denselben Weg nehmen.

Die drei VAK-Bausteine

  • V – Visuell: Male Dein Ziel als Szene in '4K' aus (Ort, Farben, Details).

  • A – Auditiv: Welche Worte, Sätze, Klänge stehen für Dein Ideal? (Innerer Dialog, Affirmationen, Stimmen, Geräusche). Damian Richter

  • K – Kinästhetisch: Wie fühlt sich das Erreichte im Körper an (Ruhe, Kraft, Leichtigkeit, Temperatur, Haltung, Atmung)? Damian Richter

 

Je lebendiger Du alle drei Kanäle kombinierst, desto stärker prägt sich das Zielbild im Gehirn ein – genau dieser multisensorische Loop ist der Kern der Methode.

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Die fünf Schritte des VAK-Prozesses

  1. Intention setzen: Ein klares 1-Ziel-Statement (präzise, positiv formuliert).

  2. VAK aktivieren:

    • V: 30–60 Sek. in Dein Ziel sehen (Szene, Farben, Mimik).

    • A: 30–60 Sek. hören, was dazu passt (Satz, Klang, Stimme).

    • K: 30–60 Sek. das Gefühl davon im Körper „ankern“ (Atmung/Haltung).

  3. Loop verstärken: Ein bis drei Durchgänge wiederholen – ruhig, neugierig, ohne Druck.

  4. Mikro-Handlung wählen: „Was ist heute der kleinste nächste Schritt?“ – und terminieren.

  5. Alltagseinbau: Kurze VAK-Mikro-Sessions (z. B. vor dem Start in den Tag / vor wichtigen Tasks).

Was der VAK kann – und was nicht

VAK schärft Deinen Fokus, macht Motivation spürbar und hebt Deine Wahrnehmung für passende Gelegenheiten. Konkret heißt das: Du verankerst Dein Ziel als erlebte Szene (sehen–hören–fühlen), Dein Aufmerksamkeitsfilter springt schneller auf Chancen an, Entscheidungen fallen leichter und Du kommst eher ins Tun. Vor wichtigen Situationen (Meeting, Training, Gespräch) kannst Du in 90 Sekunden Deinen Zielzustand 'laden' und mit klarer Energie reingehen. Im Alltag helfen kurze VAK-Loops, Prioritäten zu sortieren, Prokrastination zu durchbrechen und kleine, realistische Schritte zu gehen – stetig statt heroisch.

 

VAK ist kein Zauberknopf und keine Therapie. Er ersetzt weder Dein eigenes Handeln noch medizinische oder psychologische Behandlung – er begleitet sie. Der Prozess liefert Dir Ausrichtung, innere Stabilität und Anschub, während Ärzt:innen, Therapeut:innen oder Dein Trainingsplan das Fachliche abdecken. Die Verantwortung bleibt bei Dir: Symptome gehören abgeklärt, Schritte wollen gegangen werden. Kurz: VAK ist der Kompass – die Strecke läufst Du.

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Häufige Fragen

„Nur V, A, K – oder mehr Sinne?“
Im Kern: Visuell, Auditiv, Kinästhetisch. In der Praxis dürfen Gerüche/Geschmack gern 'mitspielen', entscheidend ist die multisensorische Dichte.

„Wie lerne ich’s sauber?“
Im Rahmen unseres Coaching-Angebots wird der Prozess Schritt für Schritt trainiert – inkl. Anwendung für Dich und andere.

Kurz zum Mitnehmen

VAK = Ziel vorstellen und hören und fühlen → wiederholen → klein handeln.


So trainierst Du Dein Gehirn auf Dein persönliches Ideal – und Dein Alltag liefert schneller die passenden Signale.

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